Rund um den NABU Büttelborn

 

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Die wichtigsten Flächen des Natur- und Landschaftsschutzgebiets „Bruchwiesen bei Büttelborn“ sind jetzt im NABU-Eigentum

FOTO: NABU-BüBo SE
FOTO: NABU-BüBo SE

Liebe Naturbegeisterte,

 

es hat uns viel Mühe und Herzblut gekostet, aber wir haben es geschafft!

Innerhalb nur eines Jahres ist es dem NABU gelungen, durch die Förderung unseres Projektes:

 

„Die Büttelborner Bruchwiesen – Lebenswerte Vielfalt: Ein Projekt zur Verbesserung der Lebensraumqualität von seltenen Vogelarten der Feuchtgebiete und zur Revitalisierung eines Niedermoores im EU-Vogelschutzgebiet Hessische Altneckarschlingen“

 

insgesamt rund 13 ha wertvolle Feuchtgebietsflächen im Bereich der „Bruchwiesen bei Büttelborn“ aufzukaufen und in das Eigentum der "NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe" des NABU-Landesverbandes zu überführen. mehr ….

 

 


03/2019 am 28.2.19 auf der Hochzeitswiese - in den Büttelborner Nachrichten

02/2019 in den Büttelborner Nachrichten - Bauwagen gesucht

02/2019 in den Büttelborner Nachrichten

Storch gesucht

 

Das Storchenzentrum Wabern bittet, auf einen Storch mit einem Alu-Ring mit der Nr.  P 9050  (rechts beringt, unter dem Intertarsalgelenk) zu achten. Der Storch kommt aus Nordhessen, humpelt mit dem linken Bein - und hat Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Er ist wohl schon einmal bei Büttelborn gesichtet worden. Wenn er gesehen wird, bitten wir um Info unter: Tel. 06152-59163 oder info@nabu-buettelborn.de

(02/19 hä)

 

Neu auf der Homepage


Tiere & Pflanzen

Ab sofort werden wir unter der Rubrik "Tiere" und "Pflanzen" sukzessive Steckbriefe der Fauna und Flora rund um Büttelborn erstellen. 


Zwergsumpfhuhn

Das NABU Schutzgebiet „Bruchwiesen bei Büttelborn“ und die angrenzenden Wiesen, beherbergen in vielen Sommern eine echte Rarität: das Zwergsumpfhuhn (Porzana pusilla). Es ist die kleinste in Europa vorkommende Rallenart und vermutlich auch die seltenste.

 

Sie galt in Deutschland über 100 Jahre lang als ausgestorben, kommt nun aber zum Glück ganz vereinzelt wieder in Hessen vor. Außer in der Wetterau und hier bei uns, gibt es deutschlandweit keine weiteren bekannten Vorkommen. Meist halten sich im Sommer 2-3 Brutpaare in den Büttelborner Bruchwiesen auf – das ist rund ein Fünftel der gesamten mitteleuropäischen Brutpopulation. mehr …

 

Orchideen

In einer stark landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft wie dem hessischen Ried, sind solche Standorte zwar nicht sehr häufig zu finden, aber es gibt sie zum Glück noch vereinzelt. Sie mit ihren Bewohnern und Pflanzen (wie z. B. die bei uns vorkommende Orchideenarten) zu schützen und zu bewahren, gehört auch zu den Aufgaben des NABU Büttelborn. mehr ...

 

Uhu

Die größte mitteleuropäische Eule, der Uhu, kommt bei uns in Hessen nur sehr selten vor, man geht von ca. 150 Brutpaaren aus. Vor zwei Jahrzehnten hingegen galt er in Südhessen sogar als ausgestorben. mehr... 

 

Rauchschwalbe

Bei uns ist die Rauchschwalbe leider noch seltener anzutreffen als ihre kleinere Schwester, die Mehlschwalbe. Zwar ist sie auch ein sog. Kulturfolger, aber ihre Ansprüche an den Brutplatz macht es ihr zunehmend schwer, bei uns den Sommer zu verbringen. Rauchschwalben nisten ausnahmslos innerhalb von Scheunen oder Ställen („Bauernvogel“) und die sind bei uns leider kaum noch zu finden.

mehr...

 

Eisvogel

Falls Sie schon einmal bei einem Spaziergang entlang des Büttelborner „Landgrabens“ oder der „Moorlöcher“ etwas schillernd Buntes, pfeilschnell über die Wasseroberfläche fliegen sahen, so war das sehr wahrscheinlich einer der bei uns heimischen Eisvögel. Sie sind - ganz ohne Übertreibung - „fliegende Edelsteine“. mehr...


Steinkauz

Foto:  Michael Enders
Foto: Michael Enders

Vermutlich hatten Sie einen dieser Vögel bereits einmal in der Hand, ohne es zu ahnen: Er ist nämlich auf der 1 € Münze Griechenlands dargestellt. mehr….


Mehlschwalbe

Foto: NABU Pressebild (Thomas Thennhardt)
Foto: NABU Pressebild (Thomas Thennhardt)

 Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.… aber, ehrlich, was wäre ein Sommer ohne Schwalben? Rund um Büttelborn kann man in den Sommermonaten meist zwei Arten von Schwalben beobachten: die Rauchschwalbe und – etwas häufiger - deren kleinere Verwandte, die Mehlschwalbe.

mehr...

 

 

 


Feldlerche

Foto: NABU Pressebild (Peter Lindel)
Foto: NABU Pressebild (Peter Lindel)

Lerche ? Kennt doch jeder! Nein, das ist leider in heutiger Zeit nicht unbedingt der Fall.  Weshalb? Weil der ehemals sehr häufige Vogel inzwischen auf der Vorwarnliste der Roten Liste in Deutschland steht. Nicht umsonst ist die Feldlerche bereits zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ bestimmt worden (1998 und 2019). mehr...

 

 "So liebt die Lerche Gesang und Luft […] wie ich dich liebe."

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 


Streuobstwiese

Die ortsnah gelegene NABU-Streuobstwiese wurde 2002 vom Ortsverband Büttelborn angelegt. Es handelt sich um ein rund ein Hektar großes Grundstück, das der NABU pachten konnte. Zweck war es, seltene oder alte Obstsorten zu pflanzen, die man in der heutigen Zeit kaum noch irgendwo kaufen kann. mehr...

 

 

(02/19 ck)