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Die Klasse 2a der Pestalozzischule und das Thema „Apfel“

Foto: NABU Büttelborn
Foto: NABU Büttelborn

Die Lehrerin der Klasse 2a der Pestalozzischule fragte schon im Spätsommer an, ob wir vom NABU etwas zum Thema „Apfel“ anzubieten hätten. Sie habe es mit ihrer 2. Klasse behandelt und denke an Äpfel aufsammeln oder Apfelsaft pressen, etc., also an irgendetwas Praktisches zum Abschluss.

 

Unsere 2 ha große Streuobstwiese, die neben anderen Obstsorten wie Birnen, Zwetschgen, Mirabellen, Kirschen, etc. auch 35 meist alte Apfelsorten beherbergt, ist für so einem Fall natürlich perfekt, also schlug ich einen gemeinsamen Besuch dort vor. Aber wie es das Wetter so will oder auch nicht, unsere Termine lagen am Ende im Regen und aus dem Besuch wurde nichts. Also schlug ich vor, in die Schule zu kommen und mich mit den Kindern dort über Äpfel auszutauschen.

 

Heute, am 27. Oktober 2025, war es so weit und mein Besuch war ein voller Erfolg. Die Kinder wussten bereits alle wichtigen Dinge zum Thema „Apfel“, wie und woraus ein Apfelbaum wächst, aus welchen Teilen die Frucht besteht und sogar wie der Wurm in den Apfel kommt, der gar kein Wurm, sondern die Made des Apfelwicklers ist. Ich war begeistert!

 

Wir sprachen gemeinsam über die verschiedenen Sorten, verstanden, was eine gute Streuobstwiese ausmacht, und sahen den Unterschied zwischen gekauften Plantagenäpfeln und gepflücktem Streuobst. Die Kinder durften meinen großen mit unterschiedlichen Sorten gefüllten Korb leeren, über die enormen Größenunterschiede, Farben und Formen staunen und auch einen sehr kleinen Wildapfel betrachten, den ich ebenfalls mitgebracht hatte. Es wurden viele Fragen gestellt, die ich sehr gerne beantwortete. Am Ende stellten mir die Kinder noch ihr aufwändig gestaltetes Schaubild vor, das sie mit ihrer Lehrerin zum Thema „Apfel“ erarbeitet und gebastelt hatten. Wirklich wunderschön!

 

In den nächsten Tagen möchte die Lehrerin zusammen mit den Kindern aus den Äpfeln unserer Streuobstwiese Mus kochen. Darüber freue ich mich besonders, denn so ist die Aufteilung unter den Kindern gerecht und ich muss mir keine Gedanken darüber machen, wer einen großen, mittleren oder kleinen Apfel bekommen hätte. [sb 10/25]

 

Die Imkerin Sigrid