Feldsperling

Steckbrief:

 

Ein ganz gewöhnlicher Spatz? Nun, ja, es ist zumindest einer der beiden bei uns vorkommenden „Spatzen“: der Feldsperling. Und er steht, obwohl es „nur“ ein Spatz ist, leider schon auf der Roten Liste  in „Kategorie V“, also der Vorwarnstufe.

 

Er ist etwas kleiner und schlanker als der bekanntere Haussperling und ist durch seinen braunen Kopf und dem weißen Halsband mit dem schwarzen Backenfleck sehr gut von diesem zu unterscheiden. Beide Geschlechter sehen gleich aus. In Gegensatz zu seinem engen Verwandten, ist der Feldsperling ein Bewohner von offenem, baumbestandenen Gelände (z.B.: Streuobstwiesen) und brütet dort in Astlöchern oder Nistkästen.

 

Als Nahrung dienen verschiedene Sämereien, die Jungen werden jedoch auch mit tierischem Eiweiß (z.B.: Insekten) ernährt.

 

 

Wie können Sie helfen?

 

Bitte unterstützen Sie den NABU Büttelborn bei dem Erhalt und der Pflege der „NABU Streuobst-wiese“. Dort hat sich über die Jahre eine stabile Feldsperlingspopulation bilden können, und die meisten der vielen künstlichen Nisthilfen werden von diesen geselligen Tieren für die Brut genutzt.

 

Setzen Sie sich bitte aktiv für die Anlage oder die Pflege von Hecken oder Feldgehölzen ein. Ackerrandstreifen oder Brachflächen bilden wichtige Nahrungsreserven für diese Tiere. In einer Agrarsteppe ohne Baum und Strauch kann der Feldsperling, wie viele andere wertvolle Geschöpfe auch, nicht überleben. (ck 03.2019)

  

Möchten Sie einmal kurz zuhören?

Copyright Audio-file: Stanislas Wroza (www.xeno-canto.org)


Fotos: NABU Büttelborn (or/ck)